September2021

Mittwoch / 29. September

MIT ALLEM 

Vierzehn Monate Mitkunstzentrale
haben wir gefeiert und resümiert.
Es gab eine Poster- und Postkarten-Edition, einen Möbel-Showroommit Zeichnungen, eine spekulative Stadtführung von IGEL DER BEGEGNUNG und wir haben Pizza und Flammkuchen mit unseren mobilen Küchen im Schmuckhof gebacken.
Mit: Alexander Callsen und Boris Joens (IGEL DER BEGEGNUNG), Valeria Fahrenkrog, Marcos García Pérez, Erik Göngrich, Andrew Plucinsky, Susanne Schröder, Nora Wilhelm und SecÍl Yersel.

Portraits HdM © Raquel Gomez

Andrew Plucinsky, Erik Göngrich und Nora Wilhelm. Foto: Raquel Gómez, 2021

Freitag / 24. September

Buchpräsentation und Gespräch
Präsentation der dritten, überarbeiteten Neuauflage von Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt #2
"Die Legende vom sozialen Wohnungsbau"*
hrsg. von Ulrike Hamann und Sandy Kaltenborn mit einem Text von Andrej Holm und Gespräch mit Kotti & Co

Berliner Hefte #2

*Die Wohnungsfrage ist seit einiger Zeit zurück im gesellschaftlichen Diskurs: die Frage nach einer Wohnraumversorgung für diejenigen, die durch einen boomenden Immobilienmarkt nichts gewinnen. Den Forderungen nach einem Mehr an SozialemWohnungsbau wird aber nur bedingt nachgekommen: Der Neubau wiegt die Zahl der durch den Ablauf der Bindungen verloren gehenden Sozialwohnungen nicht auf. Doch taugt das Fördersystem des Sozialen Wohnungsbaus überhaupt dazu, langfristig niedrige Mieten zu garantieren? 

 

Die Legende vom Sozialen Wohnungsbau räumt mit Missverständnissen auf und erklärt, warum der Soziale Wohnungsbau in seiner bundesdeutschen und Berliner Ausprägung eine Legende ist. Statt einer nachhaltigen Wohnraumversorgung für einkommensschwache Haushalte ging es bisher vor allem um Wirtschaftsförderung und private Eigentumsbildung. 

 

Das im August 2016 erstmals erschienene Heft war über mehrere Jahre in der Druckfassung vergriffen. Dank der Unterstützung durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung konnten die Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart jüngst die inhaltlich aktualisierte und gestalterisch überarbeitete Neuauflage der Legende vom Sozialen Wohnungsbau als gedruckte Publikation sowie als E-Book bei EECLECTIC veröffentlichen.

www.berlinerhefte.de

Mittwoch / 22. September

MITZEICHNEN

Zeichnen-Workshop und Nähen-Diskurs

zum Thema Verschwendung mit den Künstler*innen

Marta Sala* und Marcos García Pérez

Mitkunstzentrale_22September.png

Marta Sala, „Besser nicht mitmachen – es wird bestimmt nicht bezahlt.“ – Eine künstlerische Selbstuntersuchung prekärer Existenz in Video, Textilien und Installation, Film-Still, Berlin 2020

 

Marta Stanisława Sala arbeitet mit experimentellen Collagen, in der sich verschiedene Materialien, Techniken und Themen mit Reliquien und den Problemen des modernen städtischen Lebens verflechten. Ihre künstlerische Praxis unter anderen umfasst abstrakte Nähen wo sie durch die Themen wie Intersektionalität, Queerness, Recht auf Stadt, Ökologie und Gemeinschaften wandert und untersucht das Problem von Verschwendung und Marginalisierung. 

Mit Nadel und Faden arbeiten wir zeichnerisch an unfertige Werke weiter und dabei sprechen wir über Umgang mit Materialien in dem künstlerischen Prozess. Wir werden Zeichnen-Spiele spielen und uns auf gemeinsame Prozesse einlassen. Marta Stanisława Sala gibt auf diese Weise Einblick in ihre künstlerische Praxis.

Mittwoch / 15. September

Offener Mittwoch

Mit Möbeln Ausstellung*
Mit Küchen der Mitkunstzentrale wird im Schmuckhof
gekocht und gegessen. 
Mit: Nora Wilhelm, Susanne Schröder und Erik Göngrich

IMG_3818b-einladung15sept140dpi.jpg

Möbel-Gucken und -Testen mit Überraschungsspeisen und Getränken.

*BEGRIFFSSCHÄRFUNGS_Vitrinen
KOMPOST_Vitrine
KUH_Küche
BAUHAUS_Tische
SITZ_SCHRANK_Möbel
EL KIOSCO_Kiosk
ZWISCHENSTAND_Tisch

SCHUBLADEN_Hocker

Freitag / 10. September

MITMACHEN - Lange Tafel Vol.I

Schnippeln, Erzählen, Kennenlernen und Essen!
Mit: LMP* am Alex (LebensMittelPunkt), Foodsharing 
und Mitkunstzentrale

20210910_195028.jpg

*In Berlin entsteht momentan ein Netzwerk so genannter LebensMittelPunkte (LMP). Das übergeordnete Thema ist eine Ernährungswende: wie können möglichst alle Menschen Zugang zu gesunden Lebensmitteln bekommen? Und wie können gemeinschaftliche und selbstorganisierte Zentren für eine nachhaltige Ernährungsweise in allen Berliner Kiezen aussehen?

- Sie bieten Raum für Lagerung, Weiterverarbeitung und das Verfügbarmachen von Lebensmitteln
- Sie unterstützen eine gesunde Ernährungsweise, z. B. mit Informations- & Bildungsangeboten
- Sie sind ein Ort für Begegnung, Austausch, gemeinsames Kochen und Experimentieren

Mittwoch / 1. September

VORTRAG / GESPRÄCH

Pilze für eine Zukunft mit Zukunft?
- Pilze als Zellfabriken, Baumeister und Kunstwerke
Mit: Vera Meyer* 
und Verköstigung von Kalte Butter

P1010604_b.jpg

*Vera Meyer ist Professorin für Angewandte und Molekulare Mikrobiologie an der Technischen Universität Berlin. Als Wissenschaftlerin erforscht und entschlüsselt sie die genetischen Grundlagen, die das Wachstum, die Physiologie sowie die Produktbildung pilzlicher Systemen kodieren. Seit kurzem erforscht sie daneben die Eignung von Pilzen als nachhaltige Ressource für die Herstellung von Baustoffen und Textilien. Vera Meyer arbeitet auch als bildende Künstlerin unter dem Pseudonym V. meer. Sie trennt nicht zwischen wissenschaftlichem und künstlerischem Blick, sondern möchte durch die Mittel der Kunst das Potenzial von Pilzen für die Biotechnologie und für eine Bioökonomie bekannter machen.

August
2021

Mittwoch / 25.August 2021

MITZEICHNEN / SPAZIEREN

Spaziergang um das Haus de Statistik mit Zeichnen
Mit: Nicole Schuck* in Kollaboration mit der Zeichnenwerkstatt der Mitkunstzentrale von Marcos García Pérez 

DSC06772.JPG

Nicole Schucks Arbeiten umfassen primär Zeichnungen, Erzählperformances und Installationen. Im Zentrum stehen hierbei die Themen Wildtiere, natürliche Umwelt und urbane Lebensräume, Ökologie und Naturschutz. Erkenntnisse aus Kunst und Wissenschaft, Beobachtung und Imagination, Konzept und Zufall liegen den Arbeiten zugrunde. Der transdisziplinäre Austausch und die Zusammenarbeit mit Interessierten ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Projekte.

Ich nähere mich zeichnerisch einem Tier, seinen Strukturen und Beziehungen, oft über Wochen und Monate, so entstehen Verbindungen und Erkenntnisse, was wiederum zu einer großen Wertschätzung des Wildtieres als Individuum/Subjekt und für den gemeinsamen Lebensraum führt.
Zeichnerisch erkunden wir das Wildtierleben am Haus der Materialisierung und sprechen über Werte der Tiere, beispielsweise für das städtische Ökosystem, kulturell oder uns persönlich. Unterwegs gibt Nicole Schuck auf diese Weise Einblick in ihre künstlerische Praxis.

Samstag / 21.August 2021

Find Your Ethical Boo

Speed-Dating mit Berliner Klima-Initiativen
Hosted by: Climate Action Community

20210821_162758.jpg

Find Your Ethical Boo will bring together activist organizations in Berlin with the talented residents of Berlin who are looking to volunteer. By creating a physical meeting space, organizations will have an opportunity to promote their projects and volunteers will be able to offer up their skills and time. Through this natural exchange of activists, as well as scheduled interactive experiences, Find Your Ethical Boo will help many new Berliners find ways to make impactful change in their community.

Organizations:

Klimaliste Berlin, Kulturlabor Trial&Error, Initiative 100% Tempelhofer Feld, Queer Trans Mutual Aid Berlin, Berlin Clothing Swap, Edible City Network, Give Something Back to Berlin, SuperCoop, Tatort Zukunft, Super, FSWFrieda, Polis180, Mitkunstzentrale and others.

Mittwoch / 11.August 2021

MITZEICHNEN / IMPULSVORTRAG

Zeichnenworkshop mit Impulsvortrag zum Thema Konsum
Mit: Carla Schliephack und Marcos García Pérez (Künstler*innen)

DSC06688.JPG

Bau-, Spiel-, Koch-, Sport-, Schmink-, Gebrauchsanleitungen sind Bestandteil vieler Produkten. Was konsumieren die Nutzer*inne dabei? Material, einen Moment, ein neues Erlebnis, Optimierungsstrategien? Carla Schliephack beschäftigt sich mit diesem Phänomen und sucht nach alternative kreativere Nutzungsmöglichkeiten.

In diesem Workshop werden wir uns durch das Zeichnen zum Thema Konsum austauschen. Mit Marcos werden wir Zeichnen-Spiele spielen und uns auf gemeinsame Prozesse einlassen. Carla wird ihre künstlerische Arbeit vorstellen und uns zum Konsum-Gedankenaustausch anregen.

Die Zeichnen-Werkstatt in der Mitkunstzentrale ist ein Ort, in dem Formen, Farben, Mustern und Ideen kopiert, transformiert und kombiniert werden. Sie richtet sich an alle Menschen, die Zeichnen wollen und sich für nachhaltige Prozesse interessieren. 

Wir zeichnen mit Materialien aus dem Haus der Materialisierung!

Juli
2021

Mittwoch / 28. Juli 2021

MITZEICHNEN / IMPULSVORTRAG

16 - 19 Uhr

Zeichnenworkshop mit Impulsvortrag zum Thema Gemeinsamer Raum
Mit: Marcos García Pérez (Künstler)

mitzeichnen.jpg

Gemeinsame Räume neigen dazu, immer in Entwicklung und im Dialog zwischen unterschiedlichen Menschen und Gruppen zu stehen und offen für neue Perspektiven zu bleiben. Kann ein gemeinsamer Raum aber definiert werden? Wie kann ein gemeinsamer Raum, als kreativer, partizipativer, emanzipatorischer und offener Ort, gestaltet werden?

Ist das Haus der Materialisierung ein gemeinsamer Raum? Materialien kommen rein und raus. Mehrere Gruppen verhandeln miteinander. Es wird vermittelt und übersetzt. Räume werden benutzt und umgenutzt. Selbstorgantation steht an der Tagesordnung. 

In diesem Workshop werden wir uns durch das Zeichnen zu diesen Fragen austauschen. Marcos wird über seine künstlerische Arbeit sprechen und mit ihm werden wir Zeichnen-Spiele spielen und uns auf gemeinsame Prozesse einlassen.

Die Zeichnen-Werkstatt in der Mitkunstzentrale ist ein Ort, in dem Formen, Farben, Mustern und Ideen kopiert, transformiert und kombiniert werden. Sie richtet sich an alle Menschen, die Zeichnen wollen und sich für nachhaltige Prozesse interessieren. 

Wir zeichnen mit Materialien aus dem Haus der Materialisierung!

Juni
2021

Mittwoch / 30. Juni 2021

MITNACHBARN: Gespräch und Austausch

Ein Austausch über Materialkreisläufe: die im Haus der Materialisierung benachbarten Projekte Merijaan* und MITKUNSTZENTRALE sprechen über ihre aktuellen Arbeitsansätze zu Wiederverwendung von Material und das Surfen.

Bildschirmfoto 2021-06-29 um 09.51.05.png

*Bei Merijaan stehen wir für eine Welt ohne neues Plastik, indem wir vorhandenes Material wiederverwenden und das Bewusstsein zum Material Plastik erweitern. Es geht also im Kern darum, diesem schönen Planeten, auf dem wir alle leben, zu schützen und zu schätzen. Da wir verrückt nach Surfen sind, ist der Bau eines nachhaltigen Surfbretts ein guter Anfang.

Langfristig wollen wir ein größeres Bewusstsein für die irrsinnigen Mengen an Plastikmüll schaffen, die täglich achtlos in die Umwelt gekippt werden. Wir wollen Kreislaufwirtschaften fördern, die die Umweltverschmutzung bekämpfen und neue Wertschöpfungsketten vor Ort schaffen.

www.merijaan.de

Samstag / 26. Juni 2021 

Zum KO-Markt: Buchkiosk der Verlage*

Mit: Peter Schmidt (BOOKS PEOPLE PLACES) 

und

MITZEICHNEN: Zeichnenworkshop**
Mit: Marcos García Pérez

www3-IMG_3321.jpg

* Gezeigt wurde eine Auswahl
von Verlagen
BOOKS
die zwischen den
Themen Stadtforschung, Architektur, Klima und Digitalisierung oszillieren, PEOPLE

die Themen dabei durchmischen und verbinden.
Ergänzt wird die Auswahl durch andere Projekte
PLACES

mit denen es bereits einen Austausch gibt oder die gerade neugierig machen.

www.bookspeopleplaces.com

**Entsteht ein Original, wenn wir mehrere Originale mixen? Die Zeichnen-Werkstatt in der Mitkunstzentrale richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern sowie an Nachbar_innen, die gemeinsam Zeichnen wollen. Ein Common-Space in dem Formen, Farben, Mustern, Wörter und Ideen kopiert, transformiert und kombiniert werden. Zeichnen-Übungen und Spiele werden uns helfen unsere gemeinsame Idee und Motivation zu finden.
Mit Materialen aus dem Haus der Materialisierung wird gezeichnet!

Mittwoch / 23. Juni 2021 

MITZEICHNEN 
Zeichnenworkshop mit dem Künstler 
Marcos García Pérez

Zeichnenwerkstatt

Entsteht ein Original, wenn wir mehrere Originale mixen? Die Zeichnen-Werkstatt in der Mitkunstzentrale richtet sich an Kinder, Jugendliche, Eltern sowie an Nachbar_innen, die gemeinsam Zeichnen wollen. Ein Common-Space in dem Formen, Farben, Mustern, Wörter und Ideen kopiert, transformiert und kombiniert werden. Zeichnen-Übungen und Spiele werden uns helfen unsere gemeinsame Idee und Motivation zu finden.
Mit Materialen aus dem Haus der Materialisierung wird gezeichnet!

Samstag / 19. Juni 2021 

KO-Markt & Showroom 02 
14 - 18 Uhr

www2-IMG_2943.jpg

Die MITKUNSTZENTRALE war zum KO-Markt geöffnet!

UNRUHIG-BLEIBEN-Vitrinen und Hocker, ZEBRA-Küche, ALLES ALLEN! - Zeichnung, Kuh-Küche, Stuhl-Garderobe, Kiosk...

von Nora Wilhelm, Valeria Fahrenkrog, Gary Hurst, Andrew Plucinski und Erik Göngrich

wurden in einer Ausstellung gezeigt.

Mittwoch / 16. Juni 2021 

MITNACHBARN: ABA (Air Berlin Alexanderplatz) e.V.*
Ein Austausch über Arbeitsweisen,
Arbeitsräume und Vernetzung: die im Haus der Statistik benachbarten Projekte ABA e.V. und MITKUNSTZENTRALE tauschten sich aus über ihre Projekte und über die Zukunft künstlerischen Arbeitens in und nach Pandemiezeiten und in Zeiten starker Raumverknappung für Kultuprojekte und -initiativen.

Mit: Beatrijs Dikker & Aleksander Komarov (ABA e.V) und Valeria Fahrenkrog & Erik Göngrich (MITKUNSTZENTRALE)

IMG_3004wwwmkz.jpg

*ABA (Air Berlin Alexanderplatz) e.V. ist eine KünstlerInnen-Initiative, die 2009 in Berlin gegründet wurde. ABA‘s Programm basiert auf dem kollektivem, experimentellem Wissensaustausch in direkter Begegnung mit kulturinteressierten Menschen in Berlin. Unser Anliegen ist es, Formen ephemerer künstlerischer Untersuchungen darzustellen und die Grenzen dessen, was als Wissen und was als Recherche definiert wird, auszuloten. Unsere Arbeit besteht aus der Konzeption, Kuration und Durchführung verschiedener Veranstaltungen und Präsentationsformate: Die Organisation von Salons an unterschiedlichste Orte in Berlin und Brandenburg, die Herausgabe von Publikationen, die Betreuung eines Residenzprogramms, die Organisation des Arbeitspräsentationsformat ABA LAB, die Pflege des On- und Offline- Archivs und die Leitung der BFSCA (Berlin Field School of Contemporary Art).
https://airberlinalexanderplatz.de/

bis Sonntag, 13. Juni 2021 

Kiosk von Valeria Fahrenkrog und Nora Wilhelm

in der Ausstellung museo de la democracia
neue Gesellschaft für bildende Kunst

_Q4A3831kl.jpg

Samstag / 12. Juni 2021

 Ausstellung von Seçíl Yersel

Künstlerin im Gästezimmer des Materials im Mai 2021

Dinge ohne Bedeutung
Nur Dinge
Sharing a practice to be in the current Haus der.

www-secil-12-juni-_MG_5611.jpg

 

Seçil Yersel is a producer of narratives since 1994. She made her license on Sociology and master thesis on Fine Arts. Yersel works within photography; also with the help of sound-text-montage; she experiences spaces of “now” that have temporary but strong potentials. She writes, collects and shares her productions in exhibitions, publications and moments. Since 2000 Yersel is also the co-founder of the artist collective Oda Projesi with Özge Açıkkol and Güneş Savaş. Oda Projesi situates itself in the energetics of the city of

İstanbul and its main objective has been to look at the rapid physical and social changes in the urban texture with modes of space&relationship making. Yersel writes since 1994 in terms of documenting, recording and noting the daily life of cities- residents-productions.

Yersel thanks KostümKollektiv for the cooperation.

Mittwoch / 9. Juni 2021

19 Uhr: Performativer Vortrag von Seçíl Yersel

Künstlerin im Gästezimmer des Materials im Mai 2021

Dinge ohne Bedeutung
Nur Dinge
Sharing a practice to be in the current Haus der.

www-secil-9-juni-_MG_5526.jpg

 

Seçil Yersel is a producer of narratives since 1994. She made her license on Sociology and master thesis on Fine Arts. Yersel works within photography; also with the help of sound-text-montage; she experiences spaces of “now” that have temporary but strong potentials. She writes, collects and shares her productions in exhibitions, publications and moments. Since 2000 Yersel is also the co-founder of the artist collective Oda Projesi with Özge Açıkkol and Güneş Savaş. Oda Projesi situates itself in the energetics of the city of

İstanbul and its main objective has been to look at the rapid physical and social changes in the urban texture with modes of space&relationship making. Yersel writes since 1994 in terms of documenting, recording and noting the daily life of cities- residents-productions.

Yersel thanks KostümKollektiv for the cooperation.

Samstag / 5. Juni 2021

KO-Markt & Showroom 01
14 – 18 Uhr

www2-IMG_2945.jpg

 

UNRUHIG-BLEIBEN-Vitrinen und Hocker, ZEBRA-Küche, ALLES ALLEN! - Zeichnung, Kuh-Küche, Stuhl-Garderobe, ...

von Nora Wilhelm, Gary Hurst, Andrew Plucinski und Erik Göngrich

wurden in einer Ausstellung gezeigt.

Special Guest:

Bauer Christian Lindner

mit selbstgemachter Bratwurst und Senf

2. Juni

17 Uhr: Poster Aktion & 19 Uhr: Gespräch
Mit: Igel der Begegnung* (Alexander Callsen & Boris Joens) und MITKUNSTZENTRALE (Erik Göngrich).In Zusammenarbeit mit Aurelia Markwalder von Ernst und Mund.

 

Posteraktion um den roten Studiolo-Pavillon im Schmuckhof und Umgebung.
Mit einem Poster vom IGEL DER BEGEGNUNG* (Alexander Callsen und Boris Joens) und einem Poster der Gästezimmer des Materials.

+

Ausstellungsbeteiligung bei 

URBANE PRAXIS

im Haus A - Haus der Statistik

P1010477_b.jpg

 

* Der Igel der Begegnung ist eine Einladung zum Sprechen über eine Gegend. In dem Modellprojekt Haus der Statistik kooperieren zivile, soziale, ökologische und administrative Akteur*innen innerhalb eines Areals direkte am Berliner Alexanderplatz. Treffpunkte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - auf welche Ressourcen der Nachbarschaft kann das "Quartier der Statistik" zurückgreifen? Alexander Callsen und Boris Jöns recherchieren seit 2017 mit einem tragbaren Archiv im Gebiet links und rechts der Karl-Marx-Allee. In Straßenbefragungen porträtieren Passant*innen Orte der Begegnung und markieren sie auf einer Gebietskarte. So bildet sich ein Netz von Beziehungen und Verbindungslinien aus Orten, an denen sich Menschen mehr oder weniger gerne begegnen. Der Igel der Begegnung ist ein Maskottchen und Botschafter des Projekts, ein tragbares Archiv von Ortsporträts durch Passant*innen sowie selbst ein Ort der Begegnung. 

Oktober 2020

23. – 30. Oktober 2020

Gästezimmer des Materials

Gemeinsame Raum-Material-Text-Installation von:

Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich, Kalte Butter e.V., Kunststoffe e.V., Material Mafia/Simone Kellerhoff,

Andrew Plucinski, Seçil Yersel

G2-20-IMG_20201023_134655_697.jpg

Im Gästezimmer des Materials wurde eine gleichnamige kollaborative Rauminstallation umgesetzt, die aus der gemeinsamen, diskursiven Arbeit mit und um gebrauchte Materialien aus dem Haus der Materialisierung, entstand. Wir brachten die architektonischen Gegebenheiten, eine Materialauswahl und Textfragmente zu einem Dialog zusammen, um der Frage wie eine nachhaltige künstlerische Produktion möglich ist, nachzugehen.

Unsere Recherche wurde im Rahmen der Ausstellung „The New Normal?“ präsentiert, die von Severine Galiano und Ingrid Wagner kuratiert wurde.

 

Samstag 17.Oktober 2020

KO-Markt mit

KÜRBIS-STUDIOLO

mit Mit Susanne Schröder (Kunsthistorikerin, Stadtfrauenküche, Lebensmittelpunkt Mitte),

Valeria Fahrenkrog und Erik Göngrich (Künstler)

W2-Studiolo36-20201015_101600.jpg

SOLAWI-Kürbisse aus Potsdam, Äpfel aus Brandenburg und Walnüsse aus der Pfalz im Gespräch über Lebensmittelpunkte und Solidarische Landwirtschaft.

September 2020

 

Mittwoch / 23. September / 19 Uhr

SMARAGD 801

DDR Wohnkultur dekonstruiert

von Inken Reinert

Atlas of sculptural Situations

von Erik Göngrich

Gespräch und Buchpräsentationen moderiert von

Janine Sack /eeclectic Verlag

9_23 september.jpg

Ein Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum und wie sie in Publikationen erscheint. Präsentation der Publikationen:

Silent Language und Smaragd 801 (Inken Reinert, 2018 und 2020)

Atlas of Sculptural Situations (Erik Göngrich, 2018 – 2019)

 

In ihren Arbeiten verwendet Inken Reinert oft Material, das schon benutzt wurde und eine Geschichte hat. In Zeichnungen, Collagen und skulpturalen Installationen ergründet sie dessen Potential, als Metapher für gesellschaftliche Umbrüche, politische und soziale Transformationen zu stehen. Dabei versucht sie, dreierlei Ebenen zu verbinden und in Beziehung zu setzen: die Erinnerung, die im Material gespeichert ist und mit ihr sein einstiger historischer und sozialer Kontext; die Kontextverschiebung und die Zeitlichkeit, denn viele der Arbeiten sind ortsbezogen und existieren nur temporär.

Als Verlegerin, Dozentin und Art-Direktorin interessieren Janine Sack die unterschiedlichen medialen Möglichkeiten der Präsentation und Kontextualisierung der jeweiligen Projekte an denen sie arbeitet.

2018 gründete sie den E-Book-Verlag „EECLECTIC - Digital Publishing for Visual Culture“ und 2017 den Künstlerbuchverlag „A Book Edition“.  Als Teil der Gruppe „Drucken Heften Laden“ gibt sie seit 2015 den vierteljährlichen Newsletter „Paper News“ mit heraus. 2017 hat sie das Redesign der „taz“ mitentwickelt und arbeitet an der Weiterentwicklung der Gestaltung von App und Website.

 

Mittwoch / 16. September / 19 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Kunst und Klima

im Gästezimmer des Materials

von Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich, Gary Hurst, Simone Kellerhoff, Seraphina Lenz, Michelle-Marie Letelier, Marcela Moraga, Andrew Plucinski, Susanne Schröder, Seçil Yersel

Samstag / 19. September / 14-18 Uhr

Special Guest: Peter Schmidt, BooksPeoplePlaces

9_16 september.jpg

Zur Eröffnung des Hauses der Materialisierung am 16. September und zum KO-Markt am 19.09. haben wir uns mit Begriffen, Materialkreisläufen und klimarelevanten Arbeitsweisen rund um das Haus der Statistik/ Haus der Materialisierung, auseinandergesetzt.

Die Gästezimmer des Materials wurden mit einer Ausstellung, einer mobilen Küche und einem Buchladen, eingeweiht. Der Showroom des Materials wurde vorgestellt: In ihm befinden sich gesammelte Materialien die von den Gästen weiterverarbeitet werden.

Mittwoch / 2. September / 19 Uhr

Michelle-Marie Letelier

Marcela Moraga

Vortrag und Gespräch

9_2 september.jpg

Die Installationen, Fotografien, Videos und Zeichnungen der Künstlerin Michelle-Marie Letelier sind orchestrierte Transformationen natürlicher Ressourcen sowie umfassende, interdisziplinäre Forschungen zu den Landschaften, in denen ihre Ausbeutung und die Spekulation über sie stattfindet. Ihre Arbeit stellt verschieden Epochen, Regionen und Gesellschaften gegenüber und untersucht politisch-wirtschaftliche, historische und kulturelle Aspekte.

2016 gründete die Künstlerin Marcela Moraga, zusammen mit einer Gruppe junger Aktivist*innen das „Community Watermuseum“, in Renaico, Chile.
Über die Sammlung hinaus wird das Museum in diesem Projekt als aktive Plattform für unterschiedliche Aktivitäten gedacht, z.B. als einem Raum für Musik und künstlerische Projekte, oder als Treffpunkt für Umwelt- und Mapuche Aktivist*innen der Region.
Ihr Künstlerbuch „Neither spices or species. Chronicle of Patagonia“, ein fiktiver Ethnographie-Bericht über Patagonien, wurde in 2019 veröffentlicht.

August 2020

Mittwoch / 26. August / 12-20 Uhr

Kleiner Klimaworkshop

mit Bettina Knaup, Marcela Moraga, Seçil Yersel,Gary Hurst, Susanne Schröder, Michelle-Marie Letelier, Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich und zwei Vorträgen von

Simone Kellerhoff / Material Mafia und Seraphina Lenz / Kunst als Werkstatt

8_26 august.jpg

In Zeiten extremer Abfallproduktion ist das Konzept der Material Mafia (Simone Kellerhoff) ein Beitrag zur Ressourcenschonung und des Umweltschutzes. Wieder- und Weiterverwendungskonzepte bieten Effizienzstrategien eine nachhaltige Alternative, um Klimawandel und Ressourcenprobleme zu begegnen.

Die Stadt als Bühne und Austragungsort gesellschaftlicher Themen ist ein zentrales Thema in der Künstlerischen Praxis von Seraphina Lenz. Hauptsächlich widmet sie sich Wandlungsprozessen im Stadtraum. Sie arbeitet mit Archiven des Verschwindens und des Verschwundenen und begreift sie als Labor für künftige Lebensräume.

Samstag / 15. August / 14-19 Uhr

KO-Markt mit Special Guest:

Books People Places /

Peter Schmidt

W1-25-IMG_0083.jpg

Buchladen mit Kunst, Architektur und Klimarelevanten Publikationen zum stöbern, diskutieren, philosophieren und kaufen von Büchern.

Freitag / 17. August / 19 Uhr

LÜTTEN KLEIN

Leben in derostdeutschen Transformationsgesellschaft

Steffen Mau im Gespräch mit Erik Göngrich

8_19 august.jpg

Steffen Mau im Gespräch mit Erik Göngrich über den ostdeutschen Platten-Systembau und den Zusammenhang von Gesellschaft und Wohnen. Ausgehend von Steffen Maus viel diskutiertem Buch Lütten Klein geht es um die Frage, wieviel Gesellschaft in einer bestimmten städtebaulichen Form enthalten ist und wie der Wandel der ostdeutschen Gesellschaft in ihren Neubaugebieten erkennbar wird. Neben Lütten Klein wird auch das bauliche Umfeld des Hauses der Statistik durch zeitgenössische und historische Fotografien thematisiert.

Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Erik Göngrich ist Künstler und Initiator der Mitkunstzentrale.

Juli 2020

Freitag / 22. Juli / 19 Uhr

OFFENER MITTWOCH

Christoph Franz

Vortrag und Buchpräsentation

7_22 juli.jpeg

Ein Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum und Präsentation zwei ihrer Publikationen: Der Durchschnitt als Norm (2018) und Deceitful Habits in a Human’s Soul (2019).

Michael Meier und Christoph Franz arbeiten als Künstlerduo in Zürich. Orte und ihre gesellschaftlichen, historischen und politischen PrÒgungen sind Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis. In gründlichen Rechercheprozessen eignet sich das Künstlerduo diese Orte an und nimmt mit konzeptionellen Arbeiten darauf Bezug. 2012 erhielten sie den Werkbeitrag des Kanton Zürich, sowie den Kiefer Hablitzel Preis, und 2013 den Helvetia Kunstpreis

Freitag / 17. Juli 20 / 19 Uhr

DAS AUGE ISST MIT

DDR-Gaststätten als gestaltete Erlebnisräume

Daniela Spiegel

Vortrag

Special Guest: Susanne Schröder, Pauline Henke

7_17Juli.jpg

Daniela Spiegel ist eine Architekturhistorikerin, deren Forschungsschwerpunkte vor allem in der Architektur- und Städtebaugeschichte und Denkmalpflege des 20. Jahrhunderts liegen. Sie studierte Kunstwissenschaft, klassische Archäologie und italienische Literaturwissenschaft sowie Denkmalpflege in Berlin und Rom. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Historische Bauforschung der TU Berlin promovierte sie über Neustadtgründungen des italienischen Faschismus. Anschließend lehrte und forschte sie an der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar, wo sie sich 2019 mit einer Arbeit über die „Urlaubs(t)räume des Sozialismus. Zur Geschichte der Ferienarchitektur in der DDR“ habilitierte.

Seit 2019 lehrt sie als Professorin für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Hochschule Anhalt in Dessau.

Donnerstag / 9. Juli

Freitag / 10. Juli

KARL-MARX-ALLEE

Spuren Berliner Erinnerungspolitik

Florian Göttke 

Workshop

7_8bis10 Juli.jpg

In der Architektur und der Gestaltung des Stadtraums wird die Verfasstheit einer Gesellschaft, ihr politisches System und ihre Identität symbolisch sichtbar: als Selbstbild und Vorbild, beschreibend und vorschreibend. Gerade eingreifende politische Veränderungen ziehen auch Veränderung in der symbolischen Besetzung des Stadtraums nach sich. Florian Göttke benutzt visuelle Methoden des Forschens, Sammeln, Bild-Recherche, Montage, und Kommentierung, und verarbeitet das gefundene Bild- und Textmaterial zu argumentativen Assemblagen. In seinen Arbeiten “Löwen & Adler” (zur Zeit in der Ausstellung “Blinde Winkel” im Kunstverein am Rosa Luxemburg Platz zu sehen) und “Aufmarschwege” spürt Göttke Artefakten nach die die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts im Stadtraum Berlins zurückgelassen haben. 

“Aufmarschwege” hat die die Veränderungen auf der Stalinallee/Karl-Marx-Allee während des Kalten Krieges zum Thema, und ausgehend von dieser Arbeit werden wir im Workshop die rezenten Entwicklungen und die anstehenden Veränderungen der Karl-Marx-Allee in Hinsicht auf die Erinnerungsgeschichte Berlins untersuchen. Während einer Ortsbegehung (Spaziergang), durch Archivsuche und Gespräche werden wir sammeln und montieren, frei assoziieren und kommentieren um zu einer polemischen Bestandpunktsmomentaufnahme der gegenwärtigen Verfasstheit der Karl-Marx-Allee zu kommen.

Florian Göttke promovierte 2019 an der Universität Amsterdam und am Niederländischen Kunstinstitut in künstlerischer Forschung. Seine Dissertation, mit den Titel „Burning Images: Performing Effigies as Political Protest“, untersucht die eigentümliche Praxis, Bildnisse - Vogelscheuchen-ähnliche Marionetten, die verachtete Politiker darstellen - als eine Form des politischen Protests aufzuhängen oder zu verbrennen.

Mittwoch / 1. Juli

RICHTFEST STUDIOLO

im Schmuckhof

Special Guest: David Moritz (Baking Futures) 

7_1 Juli.jpeg

Einweihung des STUDIOLOS im Schmuckhof mit Pizza aus dem Open-Air-Ofen.

Juni 2020

Samstag / 20. Juni

RICHTFEST MITKUNSTZENTRALE

Alexander Callsen, Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich, Gary Hurst, Boris Joens, Susanne Schröder

Ausstellung

6_20 Juni.jpg

Die Werkstatt für Kunst und Klima im öffentlichen Raum und ihr Programm wird mit einerAusstellung und persönlich durch die Künstler*innen vorgestellt.

In Kooperation mit: „Mokka-Eck“ / Susanne Schröder & LebensMittelPunkt, „Flat Clearance“ /  Gary Hurst, „Igel der Begegnung“ / Alexander Callsen und Boris Jöns und der „Mitkunstzentrale" / Valeria Fahrenkrog und Erik Göngrich