Juni 2021

5. Juni 2021

KO-Markt & Showroom 01
14 – 18 Uhr

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UNRUHIG-BLEIBEN-Vitrinen und Hocker, ZEBRA-Küche, ALLES ALLEN! - Zeichnung, Kuh-Küche, Stuhl-Garderobe, ...

von Nora Wilhelm, Gary Hurst, Andrew Plucinski und Erik Göngrich

wurden in einer Ausstellung gezeigt.

Special Guest:

Bauer Christian Lindner

mit selbstgemachter Bratwurst und Senf

 

2. Juni 2021

17 Uhr: Poster Aktion & 19 Uhr: GesprächMit: Igel der Begegnung* (Alexander Callsen & Boris Joens) und MITKUNSTZENTRALE (Erik Göngrich).In Zusammenarbeit mitAurelia Markwalder von Ernst und Mund.

 

Posteraktion um den roten Studiolo-Pavillon im Schmuckhof und Umgebung.
Mit einem Poster vom IGEL DER BEGEGNUNG* (Alexander Callsen und Boris Joens) und einem Poster der Gästezimmer des Materials.

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Ausstellungsbeteiligung bei 

URBANE PRAXIS

im Haus A - Haus der Statistik

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* Der Igel der Begegnung ist eine Einladung zum Sprechen über eine Gegend. In dem Modellprojekt Haus der Statistik kooperieren zivile, soziale, ökologische und administrative Akteur*innen innerhalb eines Areals direkte am Berliner Alexanderplatz. Treffpunkte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - auf welche Ressourcen der Nachbarschaft kann das "Quartier der Statistik" zurückgreifen? Alexander Callsen und Boris Jöns recherchieren seit 2017 mit einem tragbaren Archiv im Gebiet links und rechts der Karl-Marx-Allee. In Straßenbefragungen porträtieren Passant*innen Orte der Begegnung und markieren sie auf einer Gebietskarte. So bildet sich ein Netz von Beziehungen und Verbindungslinien aus Orten, an denen sich Menschen mehr oder weniger gerne begegnen. Der Igel der Begegnung ist ein Maskottchen und Botschafter des Projekts, ein tragbares Archiv von Ortsporträts durch Passant*innen sowie selbst ein Ort der Begegnung. 

Oktober 2020

23. – 30. Oktober 2020

Gästezimmer des Materials

Gemeinsame Raum-Material-Text-Installation von:

Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich, Kalte Butter e.V., Kunststoffe e.V., Material Mafia/Simone Kellerhoff,

Andrew Plucinski, Seçil Yersel

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Im Gästezimmer des Materials wurde eine gleichnamige kollaborative Rauminstallation umgesetzt, die aus der gemeinsamen, diskursiven Arbeit mit und um gebrauchte Materialien aus dem Haus der Materialisierung, entstand. Wir brachten die architektonischen Gegebenheiten, eine Materialauswahl und Textfragmente zu einem Dialog zusammen, um der Frage wie eine nachhaltige künstlerische Produktion möglich ist, nachzugehen.

Unsere Recherche wurde im Rahmen der Ausstellung „The New Normal?“ präsentiert, die von Severine Galiano und Ingrid Wagner kuratiert wurde.

 

Samstag 17.Oktober 2020

KO-Markt mit

KÜRBIS-STUDIOLO

mit Mit Susanne Schröder (Kunsthistorikerin, Stadtfrauenküche, Lebensmittelpunkt Mitte),

Valeria Fahrenkrog und Erik Göngrich (Künstler)

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SOLAWI-Kürbisse aus Potsdam, Äpfel aus Brandenburg und Walnüsse aus der Pfalz im Gespräch über Lebensmittelpunkte und Solidarische Landwirtschaft.

September 2020

 

Mittwoch / 23. September / 19 Uhr

SMARAGD 801

DDR Wohnkultur dekonstruiert

von Inken Reinert

Atlas of sculptural Situations

von Erik Göngrich

Gespräch und Buchpräsentationen moderiert von

Janine Sack /eeclectic Verlag

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Ein Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum und wie sie in Publikationen erscheint. Präsentation der Publikationen:

Silent Language und Smaragd 801 (Inken Reinert, 2018 und 2020)

Atlas of Sculptural Situations (Erik Göngrich, 2018 – 2019)

 

In ihren Arbeiten verwendet Inken Reinert oft Material, das schon benutzt wurde und eine Geschichte hat. In Zeichnungen, Collagen und skulpturalen Installationen ergründet sie dessen Potential, als Metapher für gesellschaftliche Umbrüche, politische und soziale Transformationen zu stehen. Dabei versucht sie, dreierlei Ebenen zu verbinden und in Beziehung zu setzen: die Erinnerung, die im Material gespeichert ist und mit ihr sein einstiger historischer und sozialer Kontext; die Kontextverschiebung und die Zeitlichkeit, denn viele der Arbeiten sind ortsbezogen und existieren nur temporär.

Als Verlegerin, Dozentin und Art-Direktorin interessieren Janine Sack die unterschiedlichen medialen Möglichkeiten der Präsentation und Kontextualisierung der jeweiligen Projekte an denen sie arbeitet.

2018 gründete sie den E-Book-Verlag „EECLECTIC - Digital Publishing for Visual Culture“ und 2017 den Künstlerbuchverlag „A Book Edition“.  Als Teil der Gruppe „Drucken Heften Laden“ gibt sie seit 2015 den vierteljährlichen Newsletter „Paper News“ mit heraus. 2017 hat sie das Redesign der „taz“ mitentwickelt und arbeitet an der Weiterentwicklung der Gestaltung von App und Website.

 

Mittwoch / 16. September / 19 Uhr

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Kunst und Klima

im Gästezimmer des Materials

von Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich, Gary Hurst, Simone Kellerhoff, Seraphina Lenz, Michelle-Marie Letelier, Marcela Moraga, Andrew Plucinski, Susanne Schröder, Seçil Yersel

Samstag / 19. September / 14-18 Uhr

Special Guest: Peter Schmidt, BooksPeoplePlaces

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Zur Eröffnung des Hauses der Materialisierung am 16. September und zum KO-Markt am 19.09. haben wir uns mit Begriffen, Materialkreisläufen und klimarelevanten Arbeitsweisen rund um das Haus der Statistik/ Haus der Materialisierung, auseinandergesetzt.

Die Gästezimmer des Materials wurden mit einer Ausstellung, einer mobilen Küche und einem Buchladen, eingeweiht. Der Showroom des Materials wurde vorgestellt: In ihm befinden sich gesammelte Materialien die von den Gästen weiterverarbeitet werden.

Mittwoch / 2. September / 19 Uhr

Michelle-Marie Letelier

Marcela Moraga

Vortrag und Gespräch

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Die Installationen, Fotografien, Videos und Zeichnungen der Künstlerin Michelle-Marie Letelier sind orchestrierte Transformationen natürlicher Ressourcen sowie umfassende, interdisziplinäre Forschungen zu den Landschaften, in denen ihre Ausbeutung und die Spekulation über sie stattfindet. Ihre Arbeit stellt verschieden Epochen, Regionen und Gesellschaften gegenüber und untersucht politisch-wirtschaftliche, historische und kulturelle Aspekte.

2016 gründete die Künstlerin Marcela Moraga, zusammen mit einer Gruppe junger Aktivist*innen das „Community Watermuseum“, in Renaico, Chile.
Über die Sammlung hinaus wird das Museum in diesem Projekt als aktive Plattform für unterschiedliche Aktivitäten gedacht, z.B. als einem Raum für Musik und künstlerische Projekte, oder als Treffpunkt für Umwelt- und Mapuche Aktivist*innen der Region.
Ihr Künstlerbuch „Neither spices or species. Chronicle of Patagonia“, ein fiktiver Ethnographie-Bericht über Patagonien, wurde in 2019 veröffentlicht.

August 2020

Mittwoch / 26. August / 12-20 Uhr

Kleiner Klimaworkshop

mit Bettina Knaup, Marcela Moraga, Seçil Yersel,Gary Hurst, Susanne Schröder, Michelle-Marie Letelier, Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich und zwei Vorträgen von

Simone Kellerhoff / Material Mafia und Seraphina Lenz / Kunst als Werkstatt

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In Zeiten extremer Abfallproduktion ist das Konzept der Material Mafia (Simone Kellerhoff) ein Beitrag zur Ressourcenschonung und des Umweltschutzes. Wieder- und Weiterverwendungskonzepte bieten Effizienzstrategien eine nachhaltige Alternative, um Klimawandel und Ressourcenprobleme zu begegnen.

Die Stadt als Bühne und Austragungsort gesellschaftlicher Themen ist ein zentrales Thema in der Künstlerischen Praxis von Seraphina Lenz. Hauptsächlich widmet sie sich Wandlungsprozessen im Stadtraum. Sie arbeitet mit Archiven des Verschwindens und des Verschwundenen und begreift sie als Labor für künftige Lebensräume.

Samstag / 15. August / 14-19 Uhr

KO-Markt mit Special Guest:

Books People Places /

Peter Schmidt

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Buchladen mit Kunst, Architektur und Klimarelevanten Publikationen zum stöbern, diskutieren, philosophieren und kaufen von Büchern.

Freitag / 17. August / 19 Uhr

LÜTTEN KLEIN

Leben in derostdeutschen Transformationsgesellschaft

Steffen Mau im Gespräch mit Erik Göngrich

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Steffen Mau im Gespräch mit Erik Göngrich über den ostdeutschen Platten-Systembau und den Zusammenhang von Gesellschaft und Wohnen. Ausgehend von Steffen Maus viel diskutiertem Buch Lütten Klein geht es um die Frage, wieviel Gesellschaft in einer bestimmten städtebaulichen Form enthalten ist und wie der Wandel der ostdeutschen Gesellschaft in ihren Neubaugebieten erkennbar wird. Neben Lütten Klein wird auch das bauliche Umfeld des Hauses der Statistik durch zeitgenössische und historische Fotografien thematisiert.

Steffen Mau ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Erik Göngrich ist Künstler und Initiator der Mitkunstzentrale.

Juli 2020

Freitag / 22. Juli / 19 Uhr

OFFENER MITTWOCH

Christoph Franz

Vortrag und Buchpräsentation

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Ein Gespräch über Kunst im öffentlichen Raum und Präsentation zwei ihrer Publikationen: Der Durchschnitt als Norm (2018) und Deceitful Habits in a Human’s Soul (2019).

Michael Meier und Christoph Franz arbeiten als Künstlerduo in Zürich. Orte und ihre gesellschaftlichen, historischen und politischen PrÒgungen sind Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Praxis. In gründlichen Rechercheprozessen eignet sich das Künstlerduo diese Orte an und nimmt mit konzeptionellen Arbeiten darauf Bezug. 2012 erhielten sie den Werkbeitrag des Kanton Zürich, sowie den Kiefer Hablitzel Preis, und 2013 den Helvetia Kunstpreis

Freitag / 17. Juli 20 / 19 Uhr

DAS AUGE ISST MIT

DDR-Gaststätten als gestaltete Erlebnisräume

Daniela Spiegel

Vortrag

Special Guest: Susanne Schröder, Pauline Henke

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Daniela Spiegel ist eine Architekturhistorikerin, deren Forschungsschwerpunkte vor allem in der Architektur- und Städtebaugeschichte und Denkmalpflege des 20. Jahrhunderts liegen. Sie studierte Kunstwissenschaft, klassische Archäologie und italienische Literaturwissenschaft sowie Denkmalpflege in Berlin und Rom. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Historische Bauforschung der TU Berlin promovierte sie über Neustadtgründungen des italienischen Faschismus. Anschließend lehrte und forschte sie an der Professur Denkmalpflege und Baugeschichte der Bauhaus-Universität Weimar, wo sie sich 2019 mit einer Arbeit über die „Urlaubs(t)räume des Sozialismus. Zur Geschichte der Ferienarchitektur in der DDR“ habilitierte.

Seit 2019 lehrt sie als Professorin für Baugeschichte und Denkmalpflege an der Hochschule Anhalt in Dessau.

Donnerstag / 9. Juli

Freitag / 10. Juli

KARL-MARX-ALLEE

Spuren Berliner Erinnerungspolitik

Florian Göttke 

Workshop

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In der Architektur und der Gestaltung des Stadtraums wird die Verfasstheit einer Gesellschaft, ihr politisches System und ihre Identität symbolisch sichtbar: als Selbstbild und Vorbild, beschreibend und vorschreibend. Gerade eingreifende politische Veränderungen ziehen auch Veränderung in der symbolischen Besetzung des Stadtraums nach sich. Florian Göttke benutzt visuelle Methoden des Forschens, Sammeln, Bild-Recherche, Montage, und Kommentierung, und verarbeitet das gefundene Bild- und Textmaterial zu argumentativen Assemblagen. In seinen Arbeiten “Löwen & Adler” (zur Zeit in der Ausstellung “Blinde Winkel” im Kunstverein am Rosa Luxemburg Platz zu sehen) und “Aufmarschwege” spürt Göttke Artefakten nach die die politischen Brüche des 20. Jahrhunderts im Stadtraum Berlins zurückgelassen haben. 

“Aufmarschwege” hat die die Veränderungen auf der Stalinallee/Karl-Marx-Allee während des Kalten Krieges zum Thema, und ausgehend von dieser Arbeit werden wir im Workshop die rezenten Entwicklungen und die anstehenden Veränderungen der Karl-Marx-Allee in Hinsicht auf die Erinnerungsgeschichte Berlins untersuchen. Während einer Ortsbegehung (Spaziergang), durch Archivsuche und Gespräche werden wir sammeln und montieren, frei assoziieren und kommentieren um zu einer polemischen Bestandpunktsmomentaufnahme der gegenwärtigen Verfasstheit der Karl-Marx-Allee zu kommen.

Florian Göttke promovierte 2019 an der Universität Amsterdam und am Niederländischen Kunstinstitut in künstlerischer Forschung. Seine Dissertation, mit den Titel „Burning Images: Performing Effigies as Political Protest“, untersucht die eigentümliche Praxis, Bildnisse - Vogelscheuchen-ähnliche Marionetten, die verachtete Politiker darstellen - als eine Form des politischen Protests aufzuhängen oder zu verbrennen.

Mittwoch / 1. Juli

RICHTFEST STUDIOLO

im Schmuckhof

Special Guest: David Moritz (Baking Futures) 

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Einweihung des STUDIOLOS im Schmuckhof mit Pizza aus dem Open-Air-Ofen.

Juni 2020

Samstag / 20. Juni

RICHTFEST MITKUNSTZENTRALE

Alexander Callsen, Valeria Fahrenkrog, Erik Göngrich, Gary Hurst, Boris Joens, Susanne Schröder

Ausstellung

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Die Werkstatt für Kunst und Klima im öffentlichen Raum und ihr Programm wird mit einerAusstellung und persönlich durch die Künstler*innen vorgestellt.

In Kooperation mit: „Mokka-Eck“ / Susanne Schröder & LebensMittelPunkt, „Flat Clearance“ /  Gary Hurst, „Igel der Begegnung“ / Alexander Callsen und Boris Jöns und der „Mitkunstzentrale" / Valeria Fahrenkrog und Erik Göngrich