Mehr im Weniger

Die MITKUNSTZENTRALE ist ein Ort der Begegnung, des Austausches, der kollektiv entwickelten Wissensproduktion, der Begriffsschärfung und der Zusammenarbeit an klimasensiblen künstlerischen Objekten und Arbeitsweisen. Wir verstehen uns als Zentrale der skulpturalen Gemeingüter, hergestellt durch künstlerische Praktiken des Recyclings von Materialien, Ideen und Geschichten. Es ist an der Zeit, Visionen der klimaneutralen und solidarischen Skulptur, Stadt, Architektur und Gastronomie zu entwickeln, um sie vor Ort MIT KUNST zu testen und im zukünftigen Quartier der Statistik, umzusetzen.

Kooperator*innen, Kollaborateur*innen und Komplize*innen:

Erik Göngrich (Künstler, Architekt, Initiator und Kurator der Mitkunstzentrale),

Valeria Fahrenkrog (Künstlerin, Kuratorin der Mitkunstzentrale), 

Andrew Plucinski (Zebraap) und Nora Wilhelm (Produktdesignerin),Susanne Schröder (Kunsthistorikerin, Stadtfrauenküche, LebensMittelPunkt Mitte), Simone Kellerhoff (Material Mafia),Luise Bartels und Aurelia Markwalder (Ernst und Mund, Grafik / Typografie),Marcos García Pérez (Zeichnen-Workshops, Künstler),Peter Schmidt (BooksPeoplePlaces, Buchladen und Verleger),Alexander Callsen und Boris Joens (Igel der Begegnung, Künstler/Aktivisten),Ana Lichtwer und Hannes Liebach (Berliner Stadtmission),Dorothee Albrecht (Künstlerin), Christoph Franz (Meier&Franz/Künstler), Florian Göttke (Künstler), Pauline Henke (Architektin), Mathias Heyden (Architekt, Aktivist), Gary Hurst (Künstler), Anna Kokalanova und Markus Baader (Newsroom/Making futures), Bettina Knaup (Kuratorin), Seraphina Lenz (Künstlerin), Philippe Lehmann und Sören Nagel (Kalte Butter), Michelle-Marie Letelier (Künstlerin), Steffen Mau (Makrosoziologe, HU Berlin), Jonas Merold (sunseeker e.V., Koch und Gärtner), Marcela Moraga (Künstlerin), Inken Reinert (Künstlerin), Janine Sack (Grafikerin, Verlegerin), Michael Schultze (Künstler, Kritiker), Daniela Spiegel (Architekturhistorikerin), Cindy Valdez (Produktdesignerin), Corinna Vosse (Kunst-Stoffe e.V.), Moritz Wermelskirch (Künstler), Seçil Yersel (Soziologin,Künstlerin), Jutta Ziegler (BAUFACHFRAU Berlin e.V.)  und u.v.a.m.

MITKUNSTZENTRALE

Die MITKUNSTZENTRALE ist unsere große, multifunktionale öffentliche Werkstatt. Sie eignet sich für größere Treffen, Workshops, Ausstellungen, Präsentationen, Screenings. Sie ist direkt über ein Fenster mit dem STUDIOLO im Außenraum des Schmuckhofes (Wüste) verbunden.

 

STUDIOLO

Das STUDIOLO ist unsere rote, begehbare, skulpturale Bühne, befindet sich im Schmuckhof und ist über ein Fenster direkt mit der MITKUNSTZENTRALE verbunden.Das STUDIOLO ist unser Veranstaltungsort im Freien. Hier finden, wenn das Wetter es erlaubt, unsere Vorträge und Präsentationen sowie andere Formate, statt.

 

A_Haus der Materialisierung

Das Haus der Materialisierung ist ein Dach für Initiativen rund um eine ökologische Materialwirtschaft.

Ausgehend vom Prinzip der Zirkulation, will sich die MITKUNSTZENTRALE nachhaltigen künstlerischen Praktiken annähern. Ästhetisches und künstlerisches Arbeiten wird mit klimapolitischen Fragen verbunden. Erstens aus der materiellen Sicht der Wiederverwendbarkeit, des Recyclings und der objektbezogenen Umnutzung. Und zweitens, aus der Sicht von immateriellen, solidarischen, gesellschaftlichen Aspekten des Ideen-Recyclings, der räumlichen Umnutzung, dem Erhalt von Geschichten und gesellschaftlichen Transformationsprozessen.

 

B_Haus der Statistik

Mit ästhetischen Mitteln soll die zukünftige Nutzung und Entwicklung des Hauses als neues Stadtquartier begleitet, beforscht und damit im Prozess mitgestaltet werden.

Mit künstlerischen Aktionen, Installationen, Skulpturen, Performance und Interventionen im und außerhalb des Gebäudes soll ein Beteiligungsprozess initiiert und damit ein Raum geöffnet werden, in dem nicht nur etwas gezeigt wird, sondern der angeeignet werden kann. Es geht um die Diversität und Bezahlbarkeit (und damit Benutzbarkeit) des öffentlichen Raumes im Zentrum Berlins.

 

C_ KIEZ im Zweiten Bauabschnitt Karl-Marx-Allee

Die Mitkunstzentrale steht in direktem Austausch mit den Bewohner*innen der Nachbarschaft des Hauses der Statistik. Wir wollen untersuchen wie Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum als sozialer-historischer und politischer Prozess entwickelt werden kann. Die Gegebenheiten werden mit den verschiedenen Projektpartnern erforscht und in Orts-, Zeit- und Personen-Spezifische Kunstwerke umgesetzt.

für Kunst und Klima