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Werkstatt für Kunst und Klima

Mehr im Weniger

RE-think-fuse-duce-use-cycle Materials

 

Die MITKUNSTZENTRALE ist eine künstlerische Werkstatt und ein Labor.

Die Werkstatt der MITKUNSTZENTRALE transformiert die vorgefundenen Materialien im Haus der Materialisierung, aus Ausstellungen und Wohnungsauflösungen. Es werden daraus neue Skulpturen, Objekte, Möbel, Kunst am Bau-Werke und Materialien hergestellt.

Die Kunstproduktion arbeitet mit Lösungen die fast keine neue Energie verbrauchen.
 

Die MITKUNSTZENTRALE ist ein Ort der Begegnung, des Austausches, der kollektiv entwickelten Wissensproduktion, der Begriffsschärfung und der Zusammenarbeit an klimasensiblen künstlerischen Objekten und Arbeitsweisen. Wir verstehen uns als Zentrale der skulpturalen Gemeingüter, hergestellt durch künstlerische Praktiken des Recyclings von Materialien, Ideen und Geschichten. Es ist an der Zeit, Visionen der klimaneutralen und solidarischen Skulptur, Stadt, Architektur und Gastronomie zu entwickeln, um sie vor Ort MIT KUNST zu testen und im zukünftigen Quartier der Statistik, umzusetzen.

 

A_Haus der Materialisierung

Das Haus der Materialisierung (HdM – seit 2019), ein Zentrum für klimaschonende Ressourcennutzung ist ein ca. 2000qm großer Ort für Materialkreisläufe mit Werkstätten der Vermittlung, Produktion und Wiederverwendung von Gebrauchtem und Gerettetem. Materialkreisläufe für Rest- und Gebraucht-Materialien, Lebensmittel und Objekte werden hier aufgebaut und von hier aus verbreitet. Holz-, Kunststoff-, Textil-, Metall-Werkstätten mit Kursen, Ausstellungen, Sozial- und Bildungsarbeit bieten gemeinschaftliche Erfahrungen um eine nachhaltige und ressourcenschonende Lebensweise zu erproben und gesellschaftliche Veränderungen anzustoßen.

 

Ausgehend vom Prinzip der Zirkulation, will sich die MITKUNSTZENTRALE nachhaltigen künstlerischen Praktiken annähern. Ästhetisches und künstlerisches Arbeiten wird mit klimapolitischen Fragen verbunden. Erstens aus der materiellen Sicht der Wiederverwendbarkeit, des Recyclings und der objektbezogenen Umnutzung. Und zweitens, aus der Sicht von immateriellen, solidarischen, gesellschaftlichen Aspekten des Ideen-Recyclings, der räumlichen Umnutzung, dem Erhalt von Geschichten und gesellschaftlichen Transformationsprozessen.

 

B_Haus der Statistik

Das Haus der Statistik (HdS- seit 2015) ist ein Modellprojekt kooperativer und gemeinwohlorientierter Stadtentwicklung am Alexanderplatz im Zentrum Berlins.

Die fünf Partner der „Koop5“ - Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Bezirksamt Berlin-Mitte, die landeseigenen Gesellschaften WBM (Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte) und BIM (Berliner Immobilienmanagement) sowie die ZUsammenKUNFT Berlin eG (Soziale und künstlerische Initiativen) - entwickeln gemeinsam ein komplett neues Quartier der Statistik.

In 45.000 qm Bestand und durch 65.000 qm Neubau entsteht bis 2030 Raum für Kunst, Kultur, Soziales, Bildung, bezahlbares Wohnen sowie ein neues Rathaus für Mitte und andere Verwaltungsnutzungen.

 

Mit ästhetischen Mitteln soll die zukünftige Nutzung und Entwicklung des Hauses als neues Stadtquartier begleitet, beforscht und damit im Prozess mitgestaltet werden.

Mit künstlerischen Aktionen, Installationen, Skulpturen, Performance und Interventionen im und außerhalb des Gebäudes soll ein Beteiligungsprozess initiiert und damit ein Raum geöffnet werden, in dem nicht nur etwas gezeigt wird, sondern der angeeignet werden kann. Es geht um die Diversität und Bezahlbarkeit (und damit Benutzbarkeit) des öffentlichen Raumes im Zentrum Berlins.